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Schlagwort: Lovelybooks

Tantenfieber

Als Walter Semmler während seiner Mittagspause zur Bibliothek lief, die Sonne tauchte alles in ein gelbes Licht, zwitscherten die Vögel. Semmler blieb stehen und lauschte.
Eigentlich wunderhübsch, dachte er und versuchte mit schief gehaltenem Kopf die Quelle der Geräusche auszuloten. Da! Da saß einer in den Büschen und sang aus Leibeskräften.
Semmler vermutete, dass das ein Balz- oder Reviergesang war. Er hatte das einmal in einer Naturdokumentation gesehen. Früher hatte er geglaubt, dass die Büsche diese Geräusche machten, aber da war er noch sehr klein gewesen. Erst später, nachdem er seine erste Brille bekommen hatte, hatte er die kleinen Tiere in den Zweigen entdeckt.

Wenn er einen angemessenen Abstand zu den Büschen einhielt, konnte er nicht unterscheiden, ob es die Vögel oder die Büsche waren, die da sangen.

Walter Semmler ist extrem kurzsichtig, ein lausiger Bankangestellter, über vierzig, Mutters Söhnchen und Jungfrau.

Als sich die geheimnisvoll attraktive und junge Tante Goutiette bei ihm einnistet und so sein streng geordnetes Leben bedroht, steht für Semmler fest: Er muss sie loswerden!

Bei dem Versuch stößt der verpeilte Eigenbrötler schnell an seine Grenzen. Kann ihm die nette Frau aus der Bibliothek helfen? Was haben die freundliche Nachbarin oder gar seine Mutter vor? Stimmt mit ihm selbst etwas nicht? Oder steckt hinter all der plötzlichen Unordnung in seinem Leben am Ende doch etwas ganz anderes?

Roman, 252 Seiten, Paperback

Die komplett überarbeitete und erweiterte Neuauflage ist sowohl als Print- wie auch als E-Book-Version in Kürze zu erwarten.

Dicke Enden

Einen Augenblick hatte die Welt ganz anders ausgesehen …  Tiefer, einfacher.

Ein Adventskalender mit 358 Türchen, ein Prost! in die Weiten des Alls oder ein Pfirsich, der nach dem Sinn in seinem Leben sucht.
Eine haarsträubende Sammlung aus Texten und Zeichnungen, der man gelassen entgegenblicken sollte.

Kurztexte mit Kritzelzeichnungen, 156 Seiten, Paperback

Neuauflage der sechsundzwanzig besten Geschichten! Erstmalig auch als E-Book!!

Zur Leseprobe

Zu bestellen auch bei amazon und allen anderen Anbietern.

Die Farbe des Kraken

Deckblatt10

Ich könnte mit meinen Eltern beginnen, zwei grundgütigen Menschen, die mich in gutem Glauben erzogen haben und mich so in die Arme der Hippies trieben, die mir Blumen im Haar, Blumen im Muster der Kleidung, Blumen in Gewehrläufen und Blumen im Kopf schmackhaft machten, und wie es mir gefallen hat, alle Hüllen fallen zu lassen, um mir ein paar Blumen überzuwerfen, bis mir die finanziellen Mittel ausgingen.
Ich könnte auch mit dem Schrottplatz beginnen, der mich vor dem Sturz in ein Loch, tief und schwarz und stark wie eines dieser schwarzen Löcher, die alles anziehen und nichts wieder frei geben, bewahrte, und der mein Denken mehr und mehr gefangen nahm, bis ich damit liebäugelte, mein Biologiestudium, das ich der Blumen wegen, und mein Physikstudium, das ich des Universums wegen begonnen hatte, kurz vor Ende abzubrechen, um den Schrottplatz mein Universum sein zu lassen.
Tatsächlich genügt es aber, von meinem zweiten Herz in meiner Brust zu berichten, das aus der grenzenlosen Freiheit, dem „Dürfen“ aller Dinge ein „Nehmen“ fremder Sachen gemacht hatte. Denn nur darum ging ich neben meinen Studien und den eigentlichen Geschäften auf so einem Schrottplatz auch ein paar Sondersachen nach. Keine großen Sachen, aber regelmäßig.

Eines schönen Tages wird Kurt aus seinem Leben gerissen, weil ihn jemand umlegt. Er gerät in eine ebenso skurrile wie seltsam vertraute Welt.
Soll er sich mit ihr abfinden, oder ihr zu entkommen suchen?

Novelle, 104 Seiten, Paperback

Das große Q auf schwarzem Grund im Cover des Titels steht für Qindie, und Qindie steht für qualitativ hochwertige Indie-Publikationen. Achten Sie also künftig auf das Qindie-Siegel! Für weitere Informationen, News und Veranstaltungen besuchen Sie die Website: http://www.qindie.de/

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VARN

 

Ich hätte ihn bildhübsch aussehen lassen können, schöner als ich selbst es bin. Er hätte meiner eigenen Makel ledig sein können, aber ich machte ihn groß und hässlich, mit Metzgerarmen und monströs fettem Bauch, dazu einem fransig herabhängenden grau-weißen Haarkranz, einer dicken, schwarzen Hornbrille vor einem einfältigen Gesicht mit großen Augen und Unterbiss, mit Brontosaurus-Beinen auf der Wiese stehend.
Er klingt wie ein Planet in einem Science-Fiction-Fantasy-Film, und schon darum hätte ich Mitleid mit ihm haben können angesichts der Bildschönen um ihn herum, der Prinzessinnen und Zauberer, der fantastischen, magischen, mystisch entrückten Feen in fliegenden Gewändern und mit wallenden Haaren, mit blitzenden, glitzernden, funkelnden Lichtern drumherum, die von der Welt vor meinem Fenster so weit entfernt schienen, dass sie die Angst und Ungewissheit hier anscheinend nicht zu kümmern brauchte.
Varn sollte nicht seines Äußeren wegen geliebt werden, er sollte das groteske Gegenteil aller anderen sein. Er sollte auffallen. Denn als mein Sohn verwies er auf mich. War er doch nicht grundlos dort. Er hatte eine Aufgabe. Er sollte mich groß machen, sollte über mich berichten, sollte meine Herrlichkeit preisen, sollte meine Botschaft verbreiten und dafür sorgen, dass die Menschen an mich glaubten. Dazu war mir jedes Mittel recht, und ich hatte ihm dafür ein Buch an die Hand gegeben. Ja, ein Buch, das ich selbst verfasst hatte, das etwas über mich und meine Sicht der Welt sagte, über den zurückgezogenen Schreiber, den Denker, den Ausdenker, seinen Schöpfer.
So trug er also den Namen, den ich für ihn wollte, sah genau so aus, wie ich es wollte, sagte, was ich wollte, tat, was ich wollte und hatte dabei doch kein Gefühl, das zu verletzen war. Ich, als sein Schöpfer, habe dagegen Gefühle, und sie haben mich zu einem Lügner gemacht. Einem Lügner und Mörder.

Der Avatar VARN betritt eine virtuelle Welt. Sein menschenscheuer Schöpfer verliebt sich dort in Alida. Eine Tragödie bahnt sich an.

Erzählung, E-Book

NEUAUFLAGE!

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Erhältlich bei z. B eBook, Amazon Kindle Shops , Google Play oder direkt gleich beim Twentysix-Verlag.

In Zukunft Chillingham

 

Zornige Chillingham-Rinder beschließen die Vernichtung der Menschheit. Das Universum haben sie auf ihrer Seite.

Die Überlebenden der globalen Katastrophe entsenden zwar Jahrhunderte später ihren besten Mann in die Vergangenheit, um Licht in ihre Herkunft zu bringen.

Doch genau das hätten sie besser gelassen …

Roman, 204 Seiten

Neuauflage der ungewöhnlich beliebten Science-Fiction-Satire fast nur über Menschen!

Zur Leseprobe

Zu bestellen auch bei amazon und allen anderen Anbietern.

Das große Q auf schwarzem Grund im Cover des Titels steht für Qindie als qualitativ hochwertige Indie-Publikationen. Für weitere Informationen, News und Veranstaltungen besuchen Sie die Website: http://www.qindie.de/

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Thema von Anders Norén.